Approbationsordnung für Zahnärzte

Die Approbationsordnung für Zahnärzte wird nach gut 60 Jahren aktuell novelliert. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der derzeit in der Zahnärzteschaft diskutiert wird. Mit einer Stellungnahme zum Thema meldet sich der FVDZ zu Wort.

DFZ 2/ 17 Titelthema "Approbationsordnung"

Pressemeldung vom 23.11.2016 FVDZ begrüßt Reform des Zahnmedizinstudiums

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) begrüßt den kürzlich vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Entwurf für eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (AOZ).

„Mit der Reform nach über sechs Jahrzehnten wird die Ausbildung des zahnärztlichen Nach-wuchses endlich auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben“, sagt der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Um die anspruchsvollen Verbesserungen beispielsweise beim Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden umzusetzen, müssten jetzt auch die erforderlichen Mittel bereit gestellt werden. Die Berücksichtigung neuer zahnmedizinischer Erkenntnisse und die neue Schwerpunktsetzung seien zu begrüßen. „Zahnmedizin bleibt aber vor allem praktische Tätigkeit auf engstem Raum“, so Schrader. Um der zahntechnischen Ausbildung der angehenden Zahnmediziner auch künftig einen adäquaten Stellenwert zu geben, spricht sich der Freie Verband für ein in der AOZ vorgeschriebenes Praktikum im zahntechnischen Bereich aus. „Neben einer Famulatur und einem Erste-Hilfe-Kurs muss ein obligatorisches Zahntechnik-Praktikum ein wichtiger Ausbildungsbestandteil sein, um die manuellen Fertig-keiten der angehenden Zahnärzte zu schulen und zu fördern“, macht Schrader deutlich.

Stellungnahme des FVDZ zur Novellierung der ZÄApprO

Stellungnahme FVDZ zur Novellierung der ZÄApprO.pdf (94,6 KiB)