Approbationsordnung für Zahnärzte

Die Approbationsordnung für Zahnärzte wird nach gut 60 Jahren aktuell novelliert. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Referentenentwurf vorgelegt, der das Bundeskabinett passiert hat. Im nächsten Schritt muss der Bundesrat zustimmen.

Pressemeldung vom 7.8.2017: Reform des Zahnmedizinstudiums – Grundlage ist geschaffen

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) sieht jetzt den Bundesrat in der Pflicht, den Weg für eine neue zahnärztliche Approbationsordnung zeitnah freizumachen, die das Bundeskabinett am 2. August 2017 erfolgreich passiert hat.

„Der Kabinettbeschluss ist ein wichtiger Schritt, jetzt darf aber nicht auf halber Strecke stehen geblieben werden“, sagt der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Mit der Reform nach über sechs Jahrzehnten bestehe nun die Chance, die Ausbildung des zahnärztlichen Nachwuchses endlich auf ein zeitgemäßes Niveau zu heben und den Präventionsgedanken zu stärken. „Entscheidend ist jetzt, dass die Approbationsordnung verabschiedet und mit Leben gefüllt wird. Der Nationale Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) muss bei der Ausbildung der angehenden Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner Berücksichtigung finden“, betont Schrader.

Der FVDZ hat wichtige Aspekte zur inhaltlichen Ausgestaltung der neuen Approbationsordnung eingebracht. Hierzu gehören unter anderem der Beibehalt der zahntechnischen Ausbildungsinhalte und eine Verbesserung in der Betreuungsrelation mit unmittelbarer positiver Auswirkung auf eine qualitativ hochwertige und an den aktuellen wissenschaftlichen Standards orientierte Ausbildung in Deutschland.

Bereits 2005 hatte der FVDZ zusammen mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und der Vereinigung  der  Hochschullehrer  der  Zahn-,  Mund-  und  Kieferheilkunde  (VHZMK) einen Vorschlag für eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte erarbeitet und dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt.

DFZ 2/ 17 Titelthema "Approbationsordnung"

Pressemeldung vom 23.11.2016: FVDZ begrüßt Reform des Zahnmedizinstudiums

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) begrüßt den kürzlich vom Bundesministerium für Gesundheit vorgelegten Entwurf für eine neue Approbationsordnung für Zahnärzte (AOZ).

„Mit der Reform nach über sechs Jahrzehnten wird die Ausbildung des zahnärztlichen Nach-wuchses endlich auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben“, sagt der FVDZ-Bundesvorsitzende Harald Schrader. Um die anspruchsvollen Verbesserungen beispielsweise beim Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden umzusetzen, müssten jetzt auch die erforderlichen Mittel bereit gestellt werden. Die Berücksichtigung neuer zahnmedizinischer Erkenntnisse und die neue Schwerpunktsetzung seien zu begrüßen. „Zahnmedizin bleibt aber vor allem praktische Tätigkeit auf engstem Raum“, so Schrader. Um der zahntechnischen Ausbildung der angehenden Zahnmediziner auch künftig einen adäquaten Stellenwert zu geben, spricht sich der Freie Verband für ein in der AOZ vorgeschriebenes Praktikum im zahntechnischen Bereich aus. „Neben einer Famulatur und einem Erste-Hilfe-Kurs muss ein obligatorisches Zahntechnik-Praktikum ein wichtiger Ausbildungsbestandteil sein, um die manuellen Fertig-keiten der angehenden Zahnärzte zu schulen und zu fördern“, macht Schrader deutlich.

Stellungnahme des FVDZ zur Novellierung der ZÄApprO

Stellungnahme FVDZ zur Novellierung der ZÄApprO.pdf (94,6 KiB)