Landesverband des FVDZ in Schleswig-Holstein

Wir über uns

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Freien Verband Deutscher Zahnärzte e.V.! Wir vertreten die Interessen der zahnmedizinischen Kolleginnen und Kollegen im nördlichsten Bundesland Deutschlands und berücksichtigen hierbei die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Mitglieder von den Zahnmedizin-Studierenden bis hin zu den Praxis-Abgebern. Nur durch eine starke und geschlossen auftretende Standespolitik können die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung langfristig sichergestellt werden – hierbei engagiert sich unser Landesverband auch in den zahnärztlichen Körperschaften in Schleswig-Holstein.

Unsere Ziele

  • Freiberufliche Versorgungsstrukturen in Schleswig-Holstein fördern
  • Therapiefreiheit für alle Kolleginnen und Kollegen erhalten
  • Leistungsvielfalt ermöglichen – unsere Patienten sollten die modernsten Therapien erhalten
  • Freie Zahnarztwahl erhalten, nur fairen Wettbewerb zulassen
  • Gesamtvergütungsobergrenze („Budgetierung“) aufheben
  • Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) kontinuierlich und fair anpassen
  • Qualitätskontrolle in die Hände des Berufsstand legen – hier ist die Expertise vorhanden
  • Hohes Versorgungsniveau erhalten und Defiziten in unseren ländlichen Regionen vorbeugen
  • Aufgabenteilung einhalten und Zusammenarbeit mit allen zahnmedizinischen Körperschaften
  • Ausbildung sicherstellen und modernisieren – unseren zahnmedizinischen Nachwuchs einbinden
  • Datenschutz gewährleisten und Einflussnahme Dritter verhindern
  • Bürokratie abbauen und unnötige Verwaltungslasten reduzieren – im Sinne des Patientenwohls

Ostsee Symposium 2019 - Jetzt anmelden!

OSY-Flyer 2019In diesem Jahr erwartet die Teilnehmer beim OSY ein Spannungsbogen zwischen moderner Endodontie und dem Einsatz neuester keramischer Implantate.

Professor Dr. Edgar Schäfer, Endo-Spezialist aus dem Universitätsklinikum Münster, beleuchtet relevante Themen von der endodontischen Diagnostik, über aktuelle Empfehlungen zur Schmerztherapie, bis hin zur sicheren Aufbereitung und Desinfektion von Wurzelkanälen. Frau Dr. Carolin Stolzer, Fachzahnärztin für Oralchirurgie aus der klinischen Forschung des Universitätsklinikums Eppendorf, stellt die neusten Erfahrungen beim Einsatz von keramischen Implantaten vor.

Bei der standespolitischen Sprechstunde beleuchten der Bundesvorsitzende des FVDZ Harald Schrader und unser Landesvorsitzender Dr. Roland Kaden die aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf die Bedrohung durch Z-MVZs in der Hand von Fremdkapitalgebern.

Tageskarten für Verbandsmitglieder gibt es erneut inkl. Mittagsbuffet und Kaffeepausen zu einem vergünstigten Preis von 120,- Euro. Anmeldungen können problemlos online auf www.fvdz-sh.de erfolgen oder per E-Mail über osy2019@fvdz-sh.de. Sollten Sie Unterstützung bei der Anmeldung benötigen, wenden Sie sich gerne an unsere Landesgeschäftsstelle: 0431 – 70 55 446

Für weitere Informationen und das komplette Programm klicken Sie bitte auf den OSY-Flyer!

Anmeldung OSY 2019

Landesgeschäftsstelle

Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. - Landesverband Schleswig-Holstein
Westring 498
24106 Kiel
Tel:  0 431 - 70 55 446
Fax: 0 431 - 70 55 571
 
Das Sekretariat der Geschäftsstelle (Frau Dinkela) ist Montags bis Freitags in der Zeit von 10 bis 11.30 Uhr besetzt.
 

Mitglieder des Landesvorstands

Dr. Roland Kaden, Landesvorsitzender

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Mich fasziniert an der Zahnmedizin die Verbindung von naturwissenschaftlichem und medizinischem Hintergrund mit manuellem Geschick, die Synthese von theoretischem Wissen und handwerklichem Geschick. Balzac schrieb mal, dass ein verfehlter Beruf uns unser ganzen Leben lang verfolgen würde.  So ist´s. Als Zahnarzt kann ich anderen helfen, ich arbeite selbstständig und im Team. Ich liebe diesen Beruf.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Verantwortungsvolles selbstständiges Arbeiten ohne staatliche Zwangsregulierungen, aber mit rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die eine freie Berufsausübung zum Allgemeinwohl ermöglichen.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Ohne den Freien Verband, seine teilweise lautstarken verbalen Attacken, die aber gehört werden,  und seine Ziele würden viele der gescheiterten kommunistischen Ideen im Namen von Sicherheit und Gerechtigkeit durch politische Sozialutopisten ruckzuck revitalisiert werden. Ich habe keine Lust, damit schließt sich der Kreis zu Punkt 1., meine Tage in einer Poliklinik arbeitend zu beenden.

ZA Jan-Philipp Schmidt, stellv. Landesvorsitzender, OSY Kongress-Leiter

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Die Herausforderung bei jedem Patienten – egal ob jung oder alt – stets das Beste zu geben und die modernsten und spannendsten Behandlungskonzepte zu realisieren. Außerdem die Interdisziplinarität unseres Berufes im Zusammenspiel mit anderen Zahnmedizinern und Fachärzten aus der Medizin.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Mich für das Wohl aller meiner Patienten einzusetzen, dabei aber in der Berufsausübung von der Politik nicht eingeschränkt zu werden und nach bestem Wissen und Gewissen adäquat honorierte Leistungen zu erbringen.    

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Ich drücke es einfach mit Erich Kästners Gedicht „Moral“ aus: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“. Für mich ein klares Plädoyer für Zivilcourage und in meinem Fall für Engagement in der Berufspolitik. Der Freie Verband bündelt hierbei ganz klar die Kompetenzen in Schleswig-Holstein.

Dr. Björn Schultz, Landesgeschäftsführer & stellv. Landesvorsitzender

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Besonders fasziniert mich, dass wir in der Zahnheilkunde fachlich in einer der spannendsten Zeit überhaupt leben. Ich nenne hier nur die technischen Entwicklungen auf den Gebieten Implantologie, CAD-CAM, Keramik und Endodontologie. Ich gehe auf jeden Fall jeden Tag gern zur Arbeit.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Unter Freiberuflichkeit verstehe ich, möglichst viel Zeit für den Patienten zu haben und möglichst wenig Zeit mit Bürokratie zu verbringen Das ganze dann noch eingebettet in angemessene wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Ich weiß, dass ist leider ein frommer Wunsch, aber deshalb engagiere ich mich im Freien Verband.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
...weil es beste Freiberufliche Tradition ist, sich gesellschaftlich, politisch oder sozial zu engagieren.

Dr. Thomas Kriens, Kassenwart des Landesverbandes

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Das Zusammenspiel von Wissenschaft / Akademie und manueller Geschicklichkeit im Zusammenspiel mit Menschen, denen man helfen kann. Grundsätzlich immer die selben Fragestellungen /  Erkrankungen, aber bei jedem Patienten neu und anders.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Eigenverantwortliches Handeln in einem sozialen Kontext bezogen auf jeden einzelnen Patienten.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Mein Leben ist durch Gemeinschaft geprägt: Familie, Kirche, Internat, Verbindung, Studium, Beruf, usw.. Gemeinschaft lebt vom Miteinander, sich für andere einsetzen. Wer sich verweigert oder selbst ausschließt, z.B. dadurch, dass er sich nicht einbringt, sorgt dafür, das sein Umfeld und er selbst ärmer wird. Gleichzeitig muss man den politischen Fehlentwicklungen – Allmachts-Phantasien des Staates, überbordende und verselbstständigte Bürokratie, Sprach- und Denkverbote, Political Correctness, usw. -  ein klares Bekenntnis von persönlicher Freiheit und Verantwortung entgegen setzen.

Dr. Susanne Kammer, Beauftragte für Mitgliederbetreuung & Versammlungsleiterin SH

1.    Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Ich liebe handwerkliches und künstlerisches Arbeiten und helfe gerne Menschen. Es macht mir viel Freude, Patienten jeden Alters viele Jahre durch Höhen und Tiefen des Lebens zu begleiten (langjährige Patientenbindung, gegenseitiges Vertrauen). Meine Patienten und mein Praxisteam sind mir ans Herz gewachsen. Mit ihnen arbeite ich immer wieder gerne. Die Arbeit als freiberufliche Zahnärztin in eigener Praxis ist vielseitig und anspruchsvoll und lässt sich auch mit Familie und Kindern vereinbaren.

2.    Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Ich möchte die Patienten so behandeln wie ich behandelt werden möchte und nicht ständig durch Handlungsvorgaben von Dritten, ständiges Zettelausfüllen, überbordende Bürokratie und/oder zu geringes Honorar daran gehindert werden.

3.    Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Wenn wir uns nicht selber um unsere ureigenen Belange/Probleme kümmern, wer macht es dann für uns? - Keiner! Und wenn ich nicht selbst mit zielführenden Ideen voranpreschen möchte, so kann ich doch wenigstens die unterstützen, die sich mit ihren guten Ideen für die Zahnärzteschaft einsetzen.

1.[

Dr. Silvia Rafail, Beauftragte für die Studierenden

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Schöne Zähne " bauen", man wird von Tag zu Tag besser und es mach einfach ganz doll Spaß!

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Frei und ohne unnötige Bevormundung und sinnbefreite Vorschriften meinen Beruf zum Wohle der Patienten ausüben zu können.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Weil ich es für sinnvoll halte für ein Fortbestehen der Freiheit in unserem Beruf auch für kommende Generationen jetzt zu kämpfen, denn nur gemeinsam sind wir stark und können eventuell für unsere Patienten und uns selber die Freiheit erhalten.

ZÄ Anita Baresel, Beauftragte für die Studierenden
Anita Baresel

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Zahnmedizin vereint kreativ die naturwissenschaftlichen Fächer. Beispielsweise haben Veränderungen der Bisslage einen Einfluss auf unsere Körperhaltung. Hier finden sich die Gesetze der Physik im Zusammenspiel aus Statik und Dynamik wieder. Die Vielfältigkeit der biologischen und chemischen Zusammenhänge, die bei bestimmten Erkrankungen zu erkennen sind. Medizin und Handwerk werden praktisch vereint. Spannend werden wir zum Unterstützer und Begleiter unserer Patienten, denn an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Die freie Ausübung unseres Berufes zum Wohle unserer Patienten. Die Gestaltung eines Arbeitsfeldes in dem sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen und gefördert werden. Wo der freie Geist lebt, kann Kreativität und Schaffenskraft wachsen, denn jedes Unternehmen benötigt Leistung und Produktivität.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Die Pyramide des Controllings, der Verwaltung und Bürokratisierung wächst und gedeiht auf dem Rücken unserer “Frei”beruflichkeit. Zu Lasten unserer Patienten und Mitarbeiter füllen das Stete Optimizing und und das Bemühen um Effektivität im Qualitätsmanagement unsere “Behandlungszeit”. Gesetzestreu und folgsam engagieren wir uns alle Listen, Protokolle und Auflagen abzuarbeiten, zu sortieren und abzuheften. Im Rahmen der Effizienzsteigerung selbstverständlich digitalisiert, denn es spart Papier und soll vereinfachen. Führen all diese Maßnahmen zur höchsten Qualität der zahnmedizinischen Behandlungen im Interesse unserer Patienten? Wer erntet den Benefit?

ZA Finn-Lasse Vierow, Beauftragter für Assistenten

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Mich fasziniert die Vielseitigkeit dieses Berufs, die Verbindung von medizinischem Wissen mit handwerklichem Geschick, sowie der Kontakt zu Patienten jeden Alters. Die moderne Zahnmedizin, mit ihren zahlreichen Behandlungstherapien, bietet für jeden Patienten eine individuelle Lösung.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Jeden Tag eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen und dabei ausschließlich dem Wohl meiner Patienten verpflichtet zu sein.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Nur durch einen starken und aktiven Berufsverband, der auf die Probleme der politischen Entwicklungen aufmerksam macht, können wir unsere eigene Zukunft im Beruf konstruktiv mitgestalten. So können wir den hohen Standard der zahnmedizinischen Versorgung erhalten und auch in der Zukunft gewährleisten.

ZA Helge Suhr, Bezirksgruppenvorsitzender Nord
Helge Suhr

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert ...
... ist die Kombination aus dem vielschichtigen Wissen und dem manuellen Vollbringen. Und das für immer wieder andere Menschen in immer wieder anderen Situationen. Es ist spannend, wieviel weitreichender der Mund ist, als es seine anatomische Größe allein vermuten lässt.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe ...
... ist die Eigenverantwortlichkeit, in der ich meine Aufgabe erfülle: Keine Passgenauigkeit, keine Ästhetik, keine Gewährleistungserfüllung und keine Patientenzufriedenheit befreit mich von der Frage, ob ich meine Aufgabe bestmöglich erfüllt habe, ob ich alles gegeben habe oder ob ich hinter meinen Möglichkeiten zurück geblieben bin.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere …
... weil wir eine leistungsfähige Selbstverwaltung haben, die aber in den Grenzen der Körperschaftlichkeit des öffentlichen Rechtes eingebremst ist. Der FVDZ ist politisch unabhängig und nur durch unser Engagement können wir dazu beitragen, das Machbare umzusetzen, ohne das Wichtige aus den Augen zu verlieren.

ZA Peter Oleownik, Bezirksgruppenvorsitzender Mitte

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Unser Arbeitsbereich ist einerseits auf einen relativ kleinen Bereich am/im Menschen konzentriert, andererseits doch enorm vielseitig und abwechslungsreich. Mit dem täglich zunehmenden Wissen, handwerklichem Geschick und der immer größer werdenden Erfahrung bin ich in der Lage, nahezu alle zahnmedizinischen Probleme in attraktive Lösungen zu verwandeln. Das fasziniert mich immer wieder.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
... das unter 1. Gesagte Tag für Tag im direkten Gegenüber eigenverantwortlich, aber zusammen mit und für den Patienten zu erarbeiten. Das Vertrauen und die Dankbarkeit der Patienten sind Belohnung und Ansporn zugleich, für jeden Patienten immer die individuell beste Lösung anzustreben und in höchster Qualität umzusetzen.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Auf einigen Organigrammen des deutschen Gesundheitssystems sind Ärzte und Zahnärzte nur mit Mühe zu finden, während staatliche Regulierung in Form von Ministerien, Behörden, Ämtern und anderen Institutionen den größten Raum einnimmt. Um in diesem teilweise paradoxen und immer komplexer werdenden System nicht unterzugehen, braucht es einen starken Berufsverband, der auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist. Hier meinen Beitrag zu leisten, ist mir ein großes Bedürfnis.

 

ZA Heinrich Pohlmeyer, Bezirksgruppenvorsitzender West

1. Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
...die Möglichkeit und das "know how" zu haben, Patienten umfassend sanieren zu können und Ihnen damit medizinisch, ästhetisch und damit auch sozial helfen zu können.

2. Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Als selbständiger Zahnarzt meinen Beruf ohne ein Übermaß von staatlichem Dirigismus und sachunkundiger Bevormundung eigenverantwortlich unter vernünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausüben zu können.

3. Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Weil eine freie und unabhängige Berufspolitik einen Verband braucht, der unabhängig von staatlicher Aufsicht agiert und unseren Beruf in Öffentlichkeit, Medien und Politik im Interesse einer breiten Kollegenschaft repräsentiert.

Dr. Joachim Hüttmann, Bezirksgruppenvorsitzender Süd

1.    Was mich an der Zahnmedizin besonders fasziniert...
Mich fasziniert die Mischung zwischen praktischem Tun und akademischem Anspruch. Obwohl der Mund klein und Zähne noch kleiner sind, gibt es ein riesiges Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Vor fast 40 Jahren begann ich meine Zahntechnikerlehre, vor 30 Jahren gründete ich meine Praxis - es war nie langweilig!

2.    Was ich persönlich unter zahnmedizinischer Freiberuflichkeit verstehe...
Für mich ist Freiberuflichkeit immer verknüpft mit Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der ambulanten zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland beruht auf dem Leistungswillen und der Risikobereitschaft freiberuflich-selbstständiger Zahnärztinnen und Zahnärzte. Die grandiosen Ergebnisse der DMS V Studie zum Rückgang von Karies und Parodontitis sind unser Erfolg.

3.    Warum ich mich ehrenamtlich im Freien Verband in Schleswig-Holstein engagiere…
Stillstand ist Rückschritt. Wer in der gesellschaftlichen Debatte den Mund hält, wird "nach unten durchgereicht". Gesundheitspolitiker reden vom besten Gesundheitssystem der Welt und graben denjenigen, die "den Buckel dafür krumm machen" zugleich das Wasser ab. Freiberuflich-Selbstständige sind leistungsfähig und flexibel - aber auch erpressbar. Sie können weder Praxissitz noch Betreibergesellschaft ins Ausland verlagern (oder damit drohen). Darum sind sie in besonderem Maße auf eine schlagkräftige und ggf. auch konfliktbereite Standesvertretung angewiesen, die unabhängig und frei von staatlichem Einfluss agieren kann.

ZA Harald Schrader, Bundesvorsitzender des FVDZ