"Ein Meilenstein für uns alle"

Studierendeninitiative. An der Uni Jena ist ein Verein zur Förderung der Fachschaft Zahnmedizin gegründet worden.

FVDZ_Fachschaft_Jena_2018

v.l : Arissa Trampert, Marisa Puscholt (stellv. Vorsitzende), Marlena Lange (3. Beisitzer), Simon Löhnert (2. Beisitzer), Josephine Pohl, Chantal Koslowsi (1. Beisitzer), Felix Menzel, Oliver Lackner (stellvtr. Kassenwart), Bijan Blochberge (1. Vorsitzender), RA Michael Lennartz
vorne: Björn Vorpahl (Kassenwart)

Am Abend des 08.05.18 versammelten sich Vertreter des Fachschaftsrates Zahnmedizin Jena und vollzogen nach intensiven Vorbereitungen offiziell die Gründung des „Vereins zur Förderung der Fachschaft Zahnmedizin der Friedrich-Schiller-Universität“. Zweck des Vereins ist es die Aus- und Weiterbildung sowie die sozialen und gesellschaftspolitischen Belange der Jenaer Zahnmedizin-studenten zu fördern – unabhängig vom Studierendenrat. Der neu gegründete Verein plant auch Veranstaltungen wie BWL-Seminare und diverse andere Weiterbildungen, ganz im Sinne der Förderung der Studierenden der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zusätzlich verleiht der Verein bisher privat durchgeführten Events wie dem Zahniball oder dem gemeinsamen Glühweintrinken nun mehr Rechtssicherheit im Vergleich zu der bisherigen privaten Durchführung.  Der Verein ist gemeinnützig und all seine Mitglieder, inklusive des Vorstandes, engagieren sich ehrenamtlich.

Die Satzung sieht sieben Vorstandsmitglieder bestehend aus einem Vorsitzenden, dem Kassenwart, sowie jeweils den Stellvertretern, und drei Beisitzern vor.
Zudem hat der Verein ordentliche Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder auf Lebenszeit. Jeder an der FSU Jena immatrikulierte Zahnmedizin-Student kann ein ordentliches Mitglied werden.

Meilenstein für Jena
Die Vereinsgründung eröffnet dem Fachschaftsrat viele neue Möglichkeiten die Jenaer Zahnmedizin-studenten in Hinsicht auf ihr Studium optimal zu unterstützen. Besonders wichtig ist hier vor allem die finanzielle Unabhängigkeit vom Studierendenrat und die damit einhergehende Handlungsfähigkeit im Falle einer Haushaltssperre. Die Gründung kann daher in der Tat als Meilenstein bezeichnet werden. Der Verein finanziert sich hauptsächlich aus Spenden und Kooperationsabkommen und unterstützt damit den Fachschaftsrat.
Startbedingungen für Zahnmediziner – Zweite Meinung

Am Tag nach der Vereinsgründung hielt FVDZ-Justiziar Lennartz, der auch einen Lehrauftrag an der Universität Düsseldorf wahrnimmt, einen aufschlussreichen Vortrag zu den aktuellen Startbedingungen der angehenden Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner. Er ging dabei auf die aktuellen Rahmenbedingungen, u.a. die steigende Anzahl an angestellten Zahnärzten, den Wunsch nach Teilzeitarbeit und die kritisch zu sehenden Fremdbesitz-MVZs ein. Er machte Mut für eine selbständige und freiberufliche Tätigkeit, wobei vor einem Einstieg in eine bestehende Praxis eine Erprobungsphase im Rahmen einer Anstellung Sinn mache. Er brachte den Studierenden in diesem Zusammenhang noch einmal näher, dass der FVDZ diesen Prozess als Berufsverband im Sinne einer „Zweiten Meinung“ unter anderem mit seinem Existenzgründungsprogramm aktiv und unabhängig begleitet und somit den angehenden Zahnmedizienern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Studierendenparlament:
Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass der Verein allein aus studentischer Initiative, in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Studierendenparlament des FVDZ und dessen Justiziar Michael Lennartz, entstanden ist. Das Studierendenparlament hat die Gründung von Anfang an begleitet und stand in regem Austausch mit dem FSR Zahnmedizin der FSU Jena. Zusammen mit allen Beteiligten wurde eine Vereinssatzung entwickelt, auf Fehlerfreiheit geprüft und rechtlich abgesichert. Diese Satzung soll nun allen Interessierten als Muster zur Verfügung stehen und somit den schwierigen und abschreckenden Schritt der Bürokratie während einer Vereinsgründung vereinfachen. Ebenso bietet das Studierendenparlament über die Rechtsberatung des FVDZ eine Prüfung bereits bestehender Satzungen an, da sich in den letzten Jahren einige rechtliche Änderungen ergeben haben.

Interessenten können sich jederzeit unter folgendem Kontakt melden:
Marvin Berchem
Tel: 0228 - 85 57 33
E-Mail: mb@fvdz.de

In diesem Zuge möchten sich alle Mitglieder des FSR Zahnmedizin Jena für die tolle Zusammenarbeit mit dem Studierendenparlament und RA Michael Lennartz bedanken und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte! Das Studierendenparlament schließt hiermit sein Pilotprojekt „Gründung eines Fördervereins in Jena“ ab und kann zurecht behaupten, dass die Arbeit von Erfolg gekrönt war! Wir blicken gespannt auf die tatenreiche Zukunft des Vereins und sind gespannt, gemeinsam mit den Zahnmedizinern in Jena, die Entwicklung zu verfolgen.

Autoren: Von Chantal Koslowski und Björn Vorpahl

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