Der Kern des Berufs bleibt der gleiche

Studierendenparlament des FVDZ. Es möchte berufspolitisches Sprachrohr aller Studierenden sein, die  Studienbedingungen verbessern und Weichen für die berufliche Zukunft stellen - seit Gründung des Studierendenparlaments vor einem Jahr ist viel passiert: Mittlerweile treffen sich StuPa-Mitglieder mit  Bundestagsabgeordneten, haben einen Verein gegründet und sind immer besser vernetzt.

Generation Y ja oder nein, Niederlassung ja oder nein – die StuPa-Mitglieder diskutierten das ganze Jahr über heiß auf ihren Sitzungen, tauschten wichtige Informationen und Kontakte aus. Und dies authentisch und unmittelbar, schließlich kennt niemand besser als die Studierenden selbst die aktuellen Strukturen und Probleme der Lehre und des Alltags vor Ort. Auch das eine oder andere WG-Zimmer, Sportpartner oder Gleichgesinnte haben sich hier schon gefunden.
Doch Fokus der Parlamentarier liegt auf nichts Geringerem als auf der Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft. Konstantin Schrader, Vorsitzender des Studierendenparlaments, blickt stolz auf das erste Jahr zurück: „Mit dem Studierendenparlament nehmen wir als Studierende Einfluss auf das politische Tagesgeschäft der Standespolitik. Unser wachsendes Netzwerk hilft uns, die Studienbedingungen in ganz Deutschland zu verbessern. Man ist nicht auf sich selbst gestellt, wenn man als geschlossener Berufsstand handelt.“.
Mittlerweile fungiert an nahezu jeder Universität bundesweit ein StuPa-Mitglied direkt vor Ort als Ansprechpartner des Verbandes für Studierende und hält engen Kontakt zur örtlichen Fachschaft, zu den Landesverbänden und letztlich bis hoch zum Bundesvorstand. Dadurch können Studierende sich direkt mit engagierten Zahnmedizinern vernetzen, an entscheidender Stelle weitergeben, wo es hakt, und direkte Unterstützung erfahren. Und schlicht: Erfahren, dass sie nicht alleine stehen.

 

FVDZ_StuPa_Bild Gehört wird das Studierendenparlament
auch inzwischen von der Politik. Im November
trafen sich die StuPa-Vorsitzenden
mit Paul Ziemiak, dem Bundesvorsitzenden
der Jungen Union, zu einem
konstruktiven Gespräch. Weitere Gespräche
sind geplant.



An der Universität Jena ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen: Im Mai haben dort StuPa-Mitglieder den “Verein zur Förderung der Fachschaft Zahnmedizin an der Friedrich-Schiller- Universität Jena” gegründet. Die gemeinnützige Initiative möchte die Aus- und Weiterbildung sowie die sozialen und gesellschaftspolitischen Belange der Jenaer Zahnmedizinstudenten fördern - unabhängig vom Studierendenrat. So organisiert der Verein für die Studierenden beispielsweise auch BWLSeminare, eine „Zahni-Roadshow“ und diverse Weiterbildungen. Und dies finanziell unabhängig vom Studierendenrat: Der Verein finanziert sich hauptsächlich aus Spenden und Kooperationsabkommen.

DAS STUPA AUF DER FVDZ HAUPTVERSAMMLUNG 2019

Auf der Hauptversammlung des Freien Verbandes im Oktober in Lübeck stellten 25 StuPa-Mitglieder die Weichen für 2019. So wollen sie sich beispielsweise für eine studienbegleitende Praxishospitation einsetzen, wie sie schon von der Martin-Luther-Universität in Halle- Wittenberg für Studierende im klinischen Abschnitt angeboten wird. Außerdem wollen sich die StuPa-Mitglieder stark machen für eine tiefer gehende Zusammenarbeit mit Verbänden auf Europaebene.
Und für den Abschlussbericht der StuPa-Vorsitzenden Björn Vorpahl und Victoria Landwehr, das Bekenntnis der jungen FVDZ-Generation zur Selbstständigkeit, gab es Standing Ovations von den Delegierten.
Gehört wird das Studierendenparlament auch inzwischen von der Politik. Im November trafen sich die StuPa- Vorsitzenden Konstantin Schrader und Björn Vorpahl mit Paul Ziemiak, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union, zu einem konstruktiven Gespräch. Weitere Gespräche sind geplant.
Im neuen Jahr wird eine Umfrage die Studienbedingungen an den Universitäten unter die Lupe nehmen. „Von den Ergebnissen versprechen wir uns, mit Zahlen und Fakten argumentieren zu können“, so Schrader.

Das StuPa auf Instagram: fvdz.stupa.
Kontakt über Marvin Berchem, FVDZ-Ansprechpartner für Studierende und Berufseinsteiger:
mb@fvdz.de oder unter 0228 8557-61.

Zurück