HV - 2017: 01 - Resolution Patientensouveränität

Wortlaut des Antrages:

Der Patient steht für den Zahnarzt im Mittepunkt des Geschehens. Sein gesundheitliches Wohlergehen ist der Zweck zahnärztlicher Tätigkeit. Patienten sind in Deutschland „Versicherte“.

Der Patient hat keinerlei Einfluss auf die Verwendung seiner Versicherungsbeiträge.

Die Intransparenz des Systems führt zur Fehlallokationen

Die Zahnheilkunde mit der Verschränkung von persönlicher Verantwortung für die Zahngesundheit und selten unverschuldetem Krankheitsschicksal eignet sich besonders, dem Patienten bei der Verwendung der von ihm aufgebrachten Beiträge mehr Souveränitätsrechte einzuräumen.

Daher beauftragt die Hauptversammlung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte den Bundesvorstand, ein Konzept zu entwickeln, durch das u.a.

  • Anreize zum verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsleistungen gesetzt,
  • die Möglichkeiten des Versicherten bei der Therapiewahl ausgeweitet,
  • und die aktiven Rechte des Patienten gestärkt werden.