HV - 2016: 15 - Resolution

Wortlaut des Antrages:

Die Hauptversammlung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte fordert alle politischen Parteien auf, sich für ein freiheitlich und staatsfern organisiertes Gesundheitswesen einzusetzen. Eine Einheitskrankenversicherung in Form der erneut geplanten „Solidarischen Bürgerversicherung“ ist keine zukunftsfähige Lösung.

In staatlich organisierten Gesundheitssystemen ist die medizinische Versorgung von der Kassenlage des Staates abhängig und auch Spielball (partei-) politischer Interessen. Eine solche Versorgung ist geprägt von langen Wartezeiten, Mangelverwaltung und Zuteilungsmedizin.

Nur eine staatsferne und freie Berufsausübung schützt die fachliche Unabhängigkeit und die Therapiefreiheit im Interesse der Patienten.