HV - 2015: 19 - Zahnärztliche Behandlung von Flüchtlingen

Die Hauptversammlung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte fordert die Verantwortlichen dazu auf, schnellstens für Sicherheit und Transparenz bei der zahnärztlichen Versorgung von Asylbewerbern, Migranten und Flüchtlingen zu sorgen. Dabei ist insbesondere erforderlich:

Ein verbindlich definierter Leistungsumfang.

Eine klare Regelung zum Umgang mit Sprachbarrieren.

Eine gesicherte Finanzierung.

 

Begründung:

Für das Asylrecht gibt es keine Obergrenze, für die Belastbarkeit zahnärztlicher Praxen (und der Gesellschaft) sehr wohl.

Es ist nicht zumutbar, dass die Folgen einer unstrukturierten Asylpolitik auf kleine Selbständige abgewälzt werden.

Zahnärzte engagieren sich vielfältig ehrenamtlich – auch in der Versorgung Hilfsbedürftiger. Die Übernahme staatlicher Aufgaben kann nur mit gesicherten Rahmenbedingungen erfolgen.