Positionspapier zur Europawahl

Die deutschen Wähler sind am 26. Mai zur Wahl eines neuen Europäischen Parlamentes aufgerufen. Dies ist eine gute Gelegenheit für den Freien Verband, seine Positionen zu vielen gesundheitspolitischen Themen herauszuarbeiten und mit Europapolitikern zu diskutieren. Der Einfluss der Europäischen Union (EU) auf die Gesundheitspolitik ihrer Mitgliedstaaten nimmt kontinuierlich zu, auch wenn „Gesundheit“ kein sogenanntes harmonisiertes Politikfeld ist wie beispielsweise Landwirtschaft, Handel oder Umwelt. Doch über einige Umwege wie den gemeinsamen Binnenmarkt finden immer wieder Regelungen mit weitreichenden Folgen Eingang in die deutsche Gesundheitspolitik. Eine im Freien Verband fest installierte Projektgruppe hat bereits mehrere Themen identifiziert und aufbereitet, mit denen sich der Verband auf EU-Ebene politisch auseinandersetzen will. Dazu gehören neben Digitalisierung und Europäischer Patientenakte auch hier das Thema Investoren-MVZ, Deregulierung und Qualifizierung – sowohl in den Heilhilfsberufen als auch für Zahnärzte aus dem Nicht-EU-Ausland, die ihren Abschluss in der EU anerkennen lassen wollen. „Wir haben uns eine Menge vorgenommen und die Themen sind vielfältig“, sagte der FVDZ-Bundesvorsitzende Schrader bei der EV-Sitzung. „Es ist wichtig, dass wir in die neue Legislatur des Europaparlaments mit hineinwirken, deshalb sollten die Kandidaten und Parlamentarier so frühzeitig wie möglich wissen, dass es den Freien Verband gibt.“ Das Positionspapier des FVDZ zur Europawahl können Sie hier herunterladen.

Cover Europawahl