Bericht der Landesversammlung 2019

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Kammerwahl 2019

Kammerwahl 2019

Der Landesvorstand

v.l. nach rechts Dr. Stefan Döllmann, Dipl.-Med. Johannes Wolf, Dr. Elisabeth Triebel, Dr. Frank Wuchold, Dr. Peter Bracke
v.l. nach rechts Dr. Stefan Döllmann, Dipl.-Med. Johannes Wolf, Dr. Elisabeth Triebel, Dr. Frank Wuchold, Dr. Peter Bracke

Treffen des Thüringer Freien Verbandes mit Mitgliedern der FDP

Der Landesvorsitzenden des FVDZ Thüringen, Johannes Wolf, sein Stellvertreter, Dr. Frank Wuchold, und die Mitgliedern des FDP-Landesfachausschusses für Gesundheit, Soziales und Familie (LFA4) trafen sich am 21. März 2018 in Erfurt.

Der LFA-Vorsitzende der FDP, Andreas Brückner, stellte zunächst die Mitglieder des Ausschusses vor und informierte anschließend über die außerparlamentarische Arbeit der FDP in Thüringen.

Daraufhin stellte der FVDZ-Landesvorsitzenden den FVDZ als politischen Verband der Zahnärzteschaft, seine Ziele, die Kontakte zur politischen Landes- und Bundesebene und das Drei-Säulen-Modell der Zahnärzte vor.

Im Verlauf des Gespräches entwickelte sich ein intensiver Gedankenaustausch zu den Themen - Freiberuflichkeit, Bürokratieabbau, Entwicklung der MVZ in Thüringen und die zahnärztliche Versorgung im ländlichen Bereich.

Herr Brückner unterstrich während des Gespräches, dass das politische Ziel der bundesweiten Arbeit der FDP der uneingeschränkte Erhalt der Freiberuflichkeit und ein grundlegender Bürokratieabbau sei. Die Freiberuflichkeit ist, nicht nur im medizinischen Bereich, eine der wichtigsten Grundvoraussetzung für den Erhalt eines innovativen, leistungsfähigen Mittelstands in Deutschland. Die permanent zunehmende Bürokratie in allen Bereichen und die damit einhergehende zunehmende staatliche Reglementierung stellt eine der größten Gefahren für die freie Berufsausübung dar.

Eine ausführliche Diskussion ergab sich beim Thema MVZ. Das bestehende Bundesgesetz stattet die MVZ mit weitreichenden Versorgungsvollmachten aus. Damit sollte insbesondere die medizinische Versorgung auf dem Land verbessert werden.

In den vergangenen Jahren entstanden die MVZ überwiegend in den Ballungsräumen und weniger in den ländlichen Gebieten. Entgegen der Gesetzesintention konnte mit den bisherigen Maßnahmen der zunehmenden Unterversorgung auf dem Land nicht entgegengewirkt werden.

Der FVDZ sieht in dem, in den letzten Jahren entwickelten Pilotprojekt – „Genossenschaftsmodell“ eine Lösungsmöglichkeit für dieses Problem. Die Mitglieder des Landesfachausschusses der FDP zeigten großes Interesse an diesem Projekt, vor allem als Möglichkeit, für die Bewältigung ähnlicher Versorgungsproblemen bei anderen freien Berufen.

Ein erstes Ergebnis dieses Gespräches soll die Veröffentlichung eines gemeinsamen Positionspapiers zur freien Berufsausübung sein.

Dr. Frank Wuchold