FVDZ-Hauptversammlung vom 9. bis 11. Oktober 2014 in Würzburg

Patientendaten müssen geschützt werden

Die Hauptversammlung (HV) des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), die vom 9. bis 11. Oktober in Würzburg tagt, hat sich intensiv mit dem Thema Datenschutz beschäftigt und folgende Beschlüsse gefasst:

Die HV fordert den Gesetzgeber auf, sensible Patienten- und Zahnarztdaten zu schützen und gesetzliche Regelungen zu schaffen, die eine generelle Lieferung von Klardaten zu Prüfzwecken der Krankenkassen ausschließt.

Die HV lehnt zudem den mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gestarteten Aufbau neuer Überwachungs-, Kontroll- und Steuerungsmechanismen im Gesundheits-wesen ab.

Weiterhin stellt die HV fest: Die Aktualisierung von Versicherten-Stammdaten ist Angelegenheit der Krankenkassen und nicht Aufgabe der Arzt- und Zahnarztpraxen.

Auch die Hauptversammlung der ERO (European Regional Organisation of the Fédération dentaire internationale) hat sich im September in Neu Delhi klar zum Datenschutz positioniert. Die HV des FVDZ fordert den Gesetzgeber auf, den Grundsätzen im Sinne des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der Patienten und ihrer Behandler, dem Erhalt der ärztlichen Schweigepflicht und einer unbeeinflussten medizinischen Versorgung, Beachtung zu schenken.

Alle Beschlüsse der Hauptversammlung sind ab Montag unter www.fvdz.de nachzulesen.

Anlage Datenschutz ERO.

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