FVDZ-Hauptversammlung vom 9. bis 11. Oktober 2014 in Würzburg

Blaschke: Es geht um die Existenzgrundlage der Zahnarztpraxen

"Lobbyarbeit heißt, sich für die Interessen des Berufsstandes stark machen. Es geht um steigende Praxiskosten und um wachsende Auflagen bei der täglichen Arbeit. Es geht um unsere Einkommen – die Basis für unsere freiberufliche Arbeit – und um die Existenzgrundlage unserer Zahnarztpraxen", erklärt die Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), Dr.-medic/IfM Timisoara Kerstin Blaschke, zur Eröffnung der diesjährigen Hauptversammlung am 9. Oktober in Würzburg.

"Wir sind verantwortlich für die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung in Deutschland und leisten täglich hochwertige Arbeit. Allerdings werden wir dafür nicht mehr anständig bezahlt. Die Folgen bekommen nicht nur wir, sondern auch unsere Patienten zu spüren", stellt Blaschke fest. Deshalb sei es wichtig, sich als Berufsstand geschlossen für eine zukunftssichere Patientenversorgung stark zu machen und gegen die wachsende Diskrepanz zwischen Einnahmen und Ausgaben zu wehren, appelliert die Bundesvorsitzende an die Delegierten der Hauptversammlung.

Betriebswirtschaftliches Know-how hat beim FVDZ einen hohen Stellenwert. Neben seinem berufspolitischen Engagement hält der Verband mit seinen Seminaren, Workshops und Kongressen ein breites Angebot für seine Mitglieder bereit, um ihnen betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln und sie bei der Praxisführung zu unterstützen. Bei der Hauptversammlung wurde den Teilnehmern ein neues Programm vorgestellt, dass gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Praxismanagement exklusiv für Mitglieder entwickelt wurde und mit dem Zahnärzte wichtige Kennzahlen ihrer Praxis schnell und unkompliziert erfassen und auswerten können.

Fotos zum Download:

Blaschke_HV

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Fotograf: Christoph Weiß

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